Wilhelm Severt Maschinenbau GmbH

Die Wilhelm Severt Maschinenbau GmbH ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen und beschäftigt ca. 400 Mitarbeiter an dem Hauptstandort in Vreden sowie in einem Werk in Polen.

Das über 50 Jahre alte Unternehmen hatte seine Wurzeln im Lohnschweißbereich. Im Laufe der Jahre wurde das Kompetenzfeld rund um das Schweißen auf mittlerweile drei Kernbereiche ausgeweitet: Den Maschinenbau mit Positionier- und Robotertechnik speziell für Schweißtechnik und Handling; den Lohnfertigungsbereich mit Schwerpunkt Schweißen und weiteren Leistungen, sowie der Servicebereich mit umfangreichen Dienstleistungen rund um die ersten zwei Bereiche.

Zunächst für den eigenen Schweißfachbetrieb entwickelte das Unternehmen seit den siebziger Jahren Schweißdreh- und Wendepositionierer, sowie Vorrichtungstechnik die später auch an Kunden erfolgreich vermarktet werden konnte. Durch die Positionierer wird das Handling der schweren, sperrigen Werkstücke wesentlich erleichtert, was neben Arbeitszeiteinsparung auch eine Verringerung der Unfallgefahr und eine Verbesserung der Schweiß-Qualität mit sich bringt.

Heute liefert Severt komplette Roboterarbeitsplätze (alles aus einer Hand) zu denen neben Robotern und Positionierern auch die Schweiß- und Brennschneidausrüstung incl. der Sicherheitstechnik gehören. Dabei steht die kundenorientierte individuelle Problemlösung von komplizierten Schweißaufgaben im Vordergrund.

In der Lohnfertigung bietet das Unternehmen komplette Leistungen von der Konstruktionsbegleitung bis zur fertigen Baugruppe an. Die Leistungen beinhalten das Brennschneiden, Schweißen, Lackieren und Montieren einschließlich elektrischer und hydraulischer Komponenten.

Durch die langjährige Tätigkeit für Kunden aus dem Bergbau, und der Baumaschinenindustrie beherrscht Severt den Umgang mit sehr schweren und großen Teilen und bietet somit die Fertigung von Teilen mit hohen Stückgewichten an. Dank der kontinuierlichen Anpassung der technischen Ausstattung können Werkstücke bis zu einem Gewicht von 160 Tonnen gehandhabt und bearbeitet werden. Ebenso beherrscht Severt das Schweißen von Spezialstählen, wie verschleissfeste Stähle und hochfeste Stähle

Als Fertigungsbetrieb erfährt das Unternehmen täglich selbst, worauf es beim Schweißen und Positionieren ankommt. Dieses Know-how findet sich in den Lösungen der Robotertechnik wieder. Die Komplettsysteme entsprechen aktuellen Praxisanforderungen, sind aufgrund ihrer modularen Bauweise optimal anpassbar und dank der hochwertigen Komponenten und stabilen Bauweise auf den langjährigen Betrieb ausgelegt. Aufgrund der Maxime, dass nur im eigenen Haus getestete Komponenten auch an Kunden ausgeliefert werden ist der Ausstattungsgrad auch mit modernen, innovativen Hard- und Softwareequipment sehr hoch.

Die Unternehmensmaxime: „Als Wirtschaftsbetrieb wollen wir Gewinne erzielen, aber wir streben keine Gewinnmaximierung um jeden Preis an. Denn als Unternehmer und Mensch nehmen wir Einfluss auf unsere Umwelt und die Gesellschaft und tragen eine entsprechende Verantwortung. Wir wissen, dass gut ausgebildete, selbstständig und verantwortungsvoll handelnde Mitarbeiter die Basis unseres Erfolgs sind und schätzen sie dementsprechend. Ebenso ist uns bewusst, dass nur eine konsequente Orientierung an den Markt- und Kundenanforderungen den Erfolg sichert. Also entwickeln wir uns ständig weiter, um die Partner mit Qualität, Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Schnelligkeit sowie flexiblen, bedarfsgerechten Lösungen zu überzeugen.“

Das Netzwerk „Robotik für KMU“ ist für die Wilhelm Severt Maschinenbau GmbH interessant, weil...
...durch die Beteiligung mehrere Ziele gleichzeitig erreicht werden. Zum einen werden unter den Netzwerkpartnern Kompetenzen deutlich, die eine Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Gebieten nahelegen. Desweiteren steigt der Bekanntheitsgrad von Severt als Lieferant und Kompetenzträger im Bereich Robotik und Automation. Weiterhin ist Severt als westmünsterländisch verwurzeltes Unternehmen daran interessiert das Qualifikationsniveau der gesamten Region so hoch wie möglich zu heben. Dies einerseits vor dem Hintergrund des zu erwartenden Fachkräftemangels und andererseits um ein leistungsfähiges Kunden-, Lieferanten- und Partnernetzwerk zu haben, auf das im Bedarfsfall ohne hohe Logistikkosten zugegriffen werden kann.







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